Bilder vom Sprint der Damen in Ruhpolding

Unser Service für alle Molly Fans. Hier sind nun die ersten Bilder vom heutigen Sprint der Damen aus Ruhpolding. Bilder 1-5 zeigen Martina, Andrea, Katja, Kati und Magdalena beim Warmlaufen. Auf Bild 6 kommt Molly gerade ins Ziel. Die Bilder 7-9 zeigen die Flower Ceremony.
Den Bericht zum Rennen könnt Ihr eine News weiter unten finden!

Fotos - Sprint Damen - Ruhpolding






Datum: 13.01.2006 - 21:53:34 Verfasst von: Dominik

Weltcupsieg für Sandrine Bailly / Kati Wilhelm auf Platz 2 / Molly wird Sechste

Beim heutigen Sprint der Damen kam Sandrine Bailly zu ihrem ersten Weltcupsieg in Ruhpolding. Die sympathische Französin konnte sich mit einem hauchdünnen Vorsprung von 1,4 Sekunden gegen Kati Wilhelm durchsetzen. Platz 3 ging an die Russin Svetlana Ishmouratova.
Kati Wilhelm, die den Sprint am Mittwoch ausgelassen hatte, machte gleich beim Liegendanschlag ihren ersten und gleichzeitig einzigen Fehler. Das Stehendschießen zog sie mir einer Nullfehlerserie durch und war auf der letzten Runde sogar zwischenzeitlich 6 Sekunden vor der später siegreichen Französin. Erst auf dem letzten Teilstück war Sandrine dann besser als Kati, so dass die Deutsche mit einem Rückstand von etwas mehr als einer Sekunde doch nicht den erhofften Sieg einfahren konnte.
Nach dem tollen Staffeleinsatz ging Martina Glagow heute als 18. in die Loipe. Beim Liegendanschlag traf sie alle 5 Scheiben und auch beim Stehendschießen brachte sie die ersten vier Schuss allesamt ins Schwarze. Allerdings sollte es dann der letzte Schuss, der daneben ging und Martina eine bessere Platzierung kostete. Dennoch war Molly heute wieder läuferisch sehr stark und so waren nur Liv Grete Poiree und Albina Akhatova, beide ebenfalls mit einer Strafrunde, schneller unterwegs als sie. Mit dem tollen 6. Platz heute, hat sie nicht nur eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung am Sonntag, sondern klettert im Gesamtweltcup auch auf den 6. Platz nach vorne.
Nächste Deutsche ist Andrea Henkel auf Platz 14. Sie musste gleich zu Beginn nach dem Liegenschießen einmal in die Strafrunde, traf beim Stehendanschlag dafür wiederum alle Scheiben. Als sie nach dem zweiten Schießen als 9. im Klassement das Stadion verliess, war sie auf dem Weg einen Platz in den TopTen zu erreichen. Man merke bei ihr jedoch wie die Kräfte am Ende schwanden und sie mit dem letzten Anstieg wirklich Mühe hatte.
Nach der guten Vorstellung in der Staffel hofften viele heute auf Katrin. Während sie die ersten fünf Scheiben alle abräumte, hatte sie beim Stehendanschlag einen totalen Blackout und schoss bei besten Bedingungen gleich drei Fahrkarten. Sie kam mit knapp 90 Sekunden Rückstand auf die Erstplatzierte zusammen mit Magdalena Gwizdon auf den 17. Platz.
Katja Beer schaffte die gleiche Schießleistung wie Molly und musste ebenfalls einmal nach dem Stehendschießen in die Strafrunde. Da sie läuferisch immer noch Defizite hat, kam nur ein 33. Platz heraus.
Simone Denkinger ging mit einem Lächeln ins Rennen, welches ihr dann aber wohl Stück für Stück verging. Sie musste jeweils zweimal 150 Meter extra laufen und wird mit dem 34. Platz heute nicht zufrieden sein.
Durch den Ausfall von Uschi Disl rückte die junge Magdalena Neuner in den Kader auf, der Bundestrainer Uwe Müßiggang heute ihren ersten Weltcupeinsatz bescherte. Magdalena schlug sich nicht schlecht, war gut in der Spur unterwegs und brachte die knapp 14.500 Zuschauer in der Chiemgau Arena und auf der Strecke mit einem fehlerfreien Liegendschießen zum Jubeln. Nach zwei weiteren Treffern im Stehendanschlag wurde ein wenig Nervosität bei ihr sichtbar und setzte den nächsten Schuss sowie die beiden folgenden leider daneben. Kurz vor dem Ziel kam sie außerdem ins Straucheln und setze sich kurzzeitig in den Schnee. Das Publikum stand jedoch weiterhin hinter der deutsche Debütantin und empfing sie mit einem warmen Applaus im Zielauslauf. Mit dem 41. Platz beim Sprint darf Magdalena nun sogar auch bei der Verfolgung erneut antreten.

Am Vortag haben die Herren in der Staffel für den zweiten Sieg in Folge gesorgt. Das Team um Michael Rösch, Alexander Wolf, Sven Fischer und Michael Greis lehrte der Konkurrenz das Fürchten und dominierte deutlich das Rennen. Lediglich Michael Rösch machte es mit drei Nachladern beim Stehendschießen spannend, übergab aber dennoch auf Position 1 auf Alexander Wolf. Von diesem Zeitpunkt an war das deutsche Quartett überlegen und nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen. Sowohl Wolf, als auch Fischer und Greis lieferten ein perfektes Schießeregebnis ohne Nachlader ab und zeigten sich in einer glänzenden Form.

Die ersten Bilder vom heutigen Sprint der Damen werden in den späten Abendstunden folgen!



Datum: 13.01.2006 - 17:34:49 Verfasst von: Dominik

Staffelsieg für Russland / Deutschland mit 0,1 Sekunden Rückstand auf Platz 2

Zum Weltcupauftakt in Ruhpolding gab es gleich ein sehr spannendes Staffelrennen, dessen Sieger erst per Fotofinish ermittelt werden konnte. Am Ende entschieden ein paar Zentimeter über Platz 1 und 2, genauer gesagt die Fußspitze von Olga Zaitseva die einen Tick eher über der Ziellinie war, als die von Simone Denkinger.
Trotz der Tatsache, dass das Rennen unter der Woche stattfand war die "Chiemgau Arena" gut besucht. Die rund 13.000 Zuschauer sahen ein Rennen, in dem Martina Glagow als Startläuferin in die Loipe ging. Wie bereits beim Sprint in Oberhof platzierte sie sich in vorderster Reihe und war anfangs hinter Liv Grete Poiree zu finden, die das Feld anführte. Beim ersten Stehendschießen benötigte Martina einen Nachlader, viel dadurch aber nicht weiter zurück. Auch beim Liegendanschlag musste sie einmal nachladen, machte aber dennoch - vorallem läuferisch - ein gutes Rennen und übergab beim Wechsel als Erste auf Andrea Henkel. Diese präsentierte sich am Schießstand in einer glänzenden Form und brachte all ihre 10 Schuss ins Ziel. Sie hatte es aber gleichzeitig mit der derzeit stärksten Russin Svetlana Ishmouratova zu tun, so dass es der Vorsprung etwas schmolz.
Am Position 3 bekam Katrin Apel erneut eine Chance in der Staffel. Während sie am Schießstand heute zu überzeugen wusste und nur einen einzigen Nachlader beim Stehendschießen benötigte, schienen ihr in der Loipe etwas die Reserven zu fällen. Auf der Schlussrunde konnte sie ihrer direkten Konkurrentin Albina Akhatova nicht ganz folgen und der Vorsprung der Russinnen wuchs auf knapp 15 Sekunden an.
Schlussläuferin Simone Denkinger stand nun vor keiner leichten Aufgabe und hatte keine Geringere als Olga Zaitseva vor sich. Doch auch Simi wusste zu überzeugen, als die Russin fünf Treffer vorlegte, Simi mit gleichem Trefferbild nachzog und dran blieb. Das Rennen wurde wieder einmal beim letzten Schießen entschieden, wobei Simone gleich zu Beginn einen Schuss daneben setzte, dann aber mit einer Nachladepatronen alles traf. Da auch die Russin leichte Repetierprobleme hatte, gingen die beiden Athletinnen beinahe zeitgleich auf die letzte Runde, woraufhin das Publikum tobte und Simi lautstark anfeuert. Lange Zeit sah es so aus, als hätte Zaitseva die besseren Karten, als Simi auf der Hälfte der Strecke vorbeizog und die Führung übernahm. Auch am letzten schweren Anstieg konnte sich die Deutsche den Angriffen der Russin erwehren. Erst in der Abfahrt konnte Olga Zaitseva die deutsche Schlussläuferin einholen und es begann ein packender Endspurt, der zunächst mit einem zeitgleichen Ergebnis endete. Erst nach Überprüfung des Fotos vom Zieleinlauf wurde die Zeit der deutschen Staffel um eine Zehntelsekunde erhöht und Russland zum Sieger erklärt.
Auf Platz 3 kam die Staffel aus Frankreich, für die Schlussläuferin Sandrine Bailly am Ende noch zwei Plätze gutmachen konnte.
Hut ab vor dieser deutschen Staffel, die nicht nur einen packenden und spannenden Wettkampf geboten hat, sondern sich auch gegen eine hochkarätige Staffel aus Russland bis zum Ende behaupten konnte!

In eigener Sache
Eigentlich hätte es heute und die nächsten Tagen überhaupt kein Update geben sollen, aber ein Notebook mit Infrarotport und ein Sony Ericsson K750i machen Internet selbst ohne Telefonanschluss möglich. Auf den Upload der ersten Bilder habe ich jedoch aus Geschwindigkeitsgründen verzichtet. Ich hoffe Ihr habt dafür Verständnis. Viele Grüße aus Inzell - Dominik



Datum: 11.01.2006 - 22:24:41 Verfasst von: Dominik

Weltcupsieg für Molly im Massenstart

Nicht nur das schöne Wetter und die klare Sicht auf den Schießstand sorgten beim letzten Weltcuptag in Oberhof für Freude. Nachdem Sven Fischer wenige Stunden zuvor beim Massenstart der Männer den zweiten Platz erreichte, fuhr Martina beim Massenstart der Damen ihren ersten weltcupsieg in der laufenden Saison ein.
Martina erwischte einen guten Start und führte auf der ersten Schleife das Feld gemeinsam mit Uschi Disl an. Sie traf die ersten 5 Scheiben und setze sich zusammen mit Katrin Apel, Xianying Liu, Liv Greete Poiree und Olga Pyleva etwas vom Feld. Auch das zweite Liegendschießen meisterte sie erfolgreich mit 5 Treffern und blieb gemeinsam mit Apel und Pyleva an der Spitze. Eindrucksvoll räumte sie auch beim dritten Anschlag in einem konstanten Rhythmus alle Scheiben ab. Während Katrin Apel nun einmal in die Strafrunde musste, blieb Pyleva ihre stärkste Konkurrentin. Doch Apel schloss auf das Führungsduo in der Loipe wieder auf und zu dritt liefen sie in die tossenden Rennsteigarena zum vierte und alles entscheidenden Stehendschießen ein. Im direkten Duell zeigte keine der drei Athletinnen Schwächen und so gingen alle mit einem fehlerfreien Schießergebnis auf die Schlußrunde. Molly hielt sich dabei zurück und liess Apel und Pyleva abwechselnd das Rennen machen. Am letzten Anstieg vor dem Einlauf in die Arena boten die beiden Martina die innere Bahn an, welche Martina dann auch für einen Angriff ausnutzte. Sie zog an Pyleva und Apel vorbei und lief gleichzeitig einen kleinen Vorsprung heraus. Unter dem Jubel der Zuschauer überquerte sie als Erste die Ziellinie in der Arena. Martina übernimmt mit dem Sieg gleichzeitig die Führung in der Disziplinwertung und startet beim nächsten Massenstart im roten Trikot.
Nach dem verpatzten Sprint, in dem sie gleich 5 Fahrkarten schoss, machte auch Katrin ein tolles Rennen. Bis auf eine einzige Strafrunde beim dritten Schießen blieb sie fehlerfrei. In der letzten Runde setze sie ihren Sprint jedoch zu früh ein und verschoss dabei schon die Körner, so dass sie am Ende Martina und Olga nicht mehr folgen konnte. Dennoch freute sie sich natürlich über den dritten Platz.
Kati Wilhelm schoss bei den ersten drei Schießprüfung jeweils eine Fahrkarte und hatte diesmal mit dem Rennausgang an der Spitze nichts zu tun. Trotzdem lief sie nach einem fehlerfreien Stehendanschlag noch auf den vierten Platz nach vorne und behält dadurch natürlich das Gelbe Trikot der Gesamtweltcupführenden. Uschi Disl verfehlte ebenfalls drei Scheiben und kam nur 2 Sekunden hinter Kati ins Ziel.
Auch Simone Denkinger und Andrea Henkel, die beiden ingesamt dreimal 150 Meter extra laufen mussten, erreichten auf Position 8 und 9 einen Platz in den TopTen. Mit 6 Damen unter den ersten 9 Athletinnen im Ziel erreichte die DSV-Damen wieder ein hervorragendes Ergebnis. Katja Beer kam mit einer Strafrunde beim zweiten Liegenschießen als letzte Deutsche auf Platz 17 ins Ziel.

Fotos - Massenstart Herren

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Fotos - Massenstart Damen

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Datum: 09.01.2006 - 18:00:01 Verfasst von: Dominik

Podestplatz und Trikots für Kati Wilhelm / 5. Platz für Martina

Während die Männer bei ihrem Sprint am Morgen noch recht gute Bedingungen hatten, erwischte es die Damen wieder voll. Immer wieder zogen Nebelschwaden in die Rennsteigarena und sorgten für sehr wechselhafte Sichtbedingungen. Am Ende stand dennoch eine Deutsche auf dem Podest. Kati Wilhelm siegte vor Anna Carin Olofsson und Linda Tjörhom.
Zunächst stellte die Schwedin mit einem fehlerfreien Schießergebnis mit der gewohnt starken Laufleistung die beste Zeit im Ziel. Kati Wilhelm setzte beim Liegenschießen einen Schuss daneben, traf dafür aber wieder alle Scheiben im Stehendanschlag. Sie war dabei läuferisch so stark, dass sie nicht nur die Strafrunde auf der Strecke kompeniseren konnte, sondern letztendlich noch knapp 6 Sekunden Vorsprung herauslaufen konnte. Keine andere Athletin kam an ihre Zeit im Ziel heran. Kati behält durch ihren Sieg nicht nur das gelbe Trikot der Weltcupführenden, sondern bekam heute gleichzeitig - ebenso wie Ali Wolf bei den Herren - das rote Trikot als Führende der Sprintwertung.
Zum ersten Mal nach der krankheitbedingten Auszeit im letzten Jahr startete Martina wieder in ein Weltcuprennen. Sie schoss zunächst gut und in einem tollen Rhythmus, verfehlte aber die letzte Scheiben im Liegendschießen. Auch nach der zweiten Schießprüfung musste sie einmal in die Strafrunde. Martina war jedoch läuferisch wieder topfit und kam mit insgesamt 2 Strafrunden im noch auf einen hervorragenden 5. Platz. Die Russin Olga Pyleva stieß sie noch mit einer Sekunde Vorsprung vom 4. Platz.
Gleichzeitig war auch Simone Denkingern in der Loipe sehr gut unterwegs. Sie schoss beim Liegendanschlag gleich zwei Fahrkarten und musste auch beim Stehendanschlag einmal in die Runde. Trotz der 3 Fehler reichte es noch für den 6. Platz hinter Martina.
Uschi Disl musste nach den Schießprüfung jeweils zweimal in die Strafrunde und wurde mit knapp 2 Minuten Rückstand auf Kati Wilhelm 8. im Gesamtklassement. Nur einen Platz dahinter reihte sich Andrea Henkel ein, die eine der Athletinnen war, die mit dem Nebel wirklich Pech hatte. Beim zweiten Schießen wartet sie aufgrund der schlechten Sicht mit dem letzten Schuss, setzte ihn dann aber doch daneben. Mit insgesamt 3 Fahrkarten wurde sie Neunte.
Mit 5 Strafrunden und den Plätzen 35 und 53 komplettieren Katrin Apel und Katja Beer das deutsche Ergebnis.
Trotz der schlechten Bedingungen sorgten 5 Damen unter den TopTen für ein sehr gutes deutsches Mannschaftsergebnis.

Fotos - Sprint Herren

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Fotos - Sprint Damen

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Wie man auf den Fotos auch erkennen kann, wurde der MGFC heute übrigens von einem Team des ZDFs begleitet, welches einen kompletten »Fanclubtag« beim Weltcup in Oberhof dokumentiert hat. Den fertigen Bericht könnt ihr am Dienstag, den 10.01.2006 um 12:15 Uhr im ZDF in der Sendung »Drehscheibe Deutschland« anschauen.



Datum: 07.01.2006 - 23:39:16 Verfasst von: Dominik

Sprint der Männer auf Samstag verschoben

Aufgrund des sehr dichten Nebels ist der Sprint der Herren auf den morgigen Samstag verschoben worden. Zuerst verlegte die Weltcupleitung den Start um eine halbe Stunde. Da der Nebel allerdings nicht merklich besser wurde, wurde das Rennen schließlich vertagt.
Der Martina Glagow Fanclub hatte dennoch seinen Spaß und traf unter anderem einige Biathlonfans vom Pavel Rostovtsev und Sven Fischer Fanclub.



Datum: 06.01.2006 - 22:54:01 Verfasst von: Dominik

Staffelsieg für Frankreich / 2. Platz für das deutsche Quartett

Bei erneut schwierigen Bedingungen am Rennsteig konnte sich die französische Mannschaft vor den Staffeln aus Deutschland und Weissrussland durchsetzen.
Wenn man sich dabei auf eins verlassen konnte, dann waren es die schlechten Sichtverhältnisse. Pünktlich zu den Schießprüfungen zog der Nebel wieder in die Rennsteigarena ein und sorgte bei den Athleten für die ein oder andere Strafrunde.
Für Deutschland ging Uschi Disl als Startläuferin in die Spur. Nach der ersten Runde, die in gemütlichem Tempo gelaufen wurde, erreichte das Feld gemeinsam die Scheiben. Uschi musste nur einmal nachladen und machte sich in der Spitzengruppe wieder auf den Weg. Beim zweiten Schießen verfehlte Uschi allerdings selbst mit drei Nachladern die letzte Scheibe und musste einmal in die Strafrunde. Andere Nationen wie Russland oder Kanada nutzen die Gelegenheit um sich ein Stück vom Hauptfeld abzusetzen. Disl kämpfte jedoch und arbeitete sich auf der Schlußrunde wieder an die Spitze heran und übergab auf Position 2 auf Andrea Henkel.
Auch Andrea benötigte beim Liegenanschlag zunächst einen Nachlader, traf aber alle Scheiben. Wie Uschi Disl hatte aber auch sie Probleme beim Stehendschießen, so dass sie ebenfalls eine Strafrunde drehen musste. Die läuferisch starke Deutsche legte sich aber in der Loipe ins Zeug und überholte auf der Zielgeraden noch die Französin Florence Bavaerel-Robert. Katrin Apel nahm daraufhin als Dritte das Rennen auf und konnte die Position an der Spitze zunächst verteidigen. Sie benötigte beim Liegendanschlag auch nur eine einzige Nachladepatrone. Beim anschließenden Stehendanschlag begann für die Deutsche wieder einmal das große Zittern. Apel schoss sich gleich zwei Strafrunden, weil sie die Scheiben überhaupt nicht sah, wie sie später im Interview mitteilte, und fiel wiederum zurück.
Beim dritten Wechsel gingen Sandrine Bailly für Frankreich und Olena Zubrilova für Weissrussland als erste der Schlußläuferinnen in die Spur. Einige Sekunden dahinter übergab Katrin auf Kati Wilhelm. Diese versuchte sich auf der Strecke heranzuarbeiten und war an den beiden Führenden zur ersten Schießprüfung fast dran. Obwohl beide zwei Nachlader benötigten, konnte Kati Wilhelm dies nicht nutzen, da sie selber zweimal nachladen musste. Die Platzierungen blieben so bis zum zweiten Schießen unverändert, so dass erst der letzte Stehendanschlag die Entscheidung über die ersten drei Plätze brachte. Wieder gingen alle drei Läuferinnen mit dem selben Ergebnis - einem Nachlader - aus dem Schießstand raus und das Rennen wurde am Ende auf der Strecke entschieden. Dabei konnte sich die Französin vorzeitig absetzen und der französischen Mannschaft den Ziel sichern. Kati Wilhelm lief am letzten Anstieg auf die Weißrussin auf und holte sie schließlich ein. Der 2. Platz ging am Ende an Deutschland, Weißrussland wurde Dritter.


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Datum: 06.01.2006 - 00:48:24 Verfasst von: Dominik

Staffelsieg der deutschen Männer beim Heimspiel in Oberhof

Bei dichtem Nebel und schlechter Sicht gelang der deutschen Männerstaffel der zweite Erfolg in der laufenden Saison. Auf den weiteren Plätzen kamen die Teams aus Russland und Weissrussland.
Zu Beginn des Rennens lief die Staffel aus Tschechien vorne weg, wurde jedoch dicht gefolgt von Startläufer Ricco Gross. Am Schießstand hatte der Tscheche Moravec jedoch die besseren Nerven und ging mit zwei fehlerfreien Schießeinlagen in Führung. Ricco Gross war aber dennoch mit seinen zwei Nachladern (jeweils einer im Liegend- und Stehendschießen) bei diesen Bedingungen voll zufrieden und übergab auf Position 2 auf Lokalmatador Ali Wolf. Da sich der zweite Tscheche Slesingr ebenfalls kaum Schwächen leistete, kamen die anderen Staffeln zunächst nicht an die Spitzenreiter heran. Während Ali den Liegendanschlag noch mit einem Nachlader meisterte, begann beim anschließenden Stehendanschlag das große Zittern. Wolf benötigte dabei alle drei Nachlader und schaffte es dennoch nicht die 5. Scheibe zu treffen. Er musste einmal in die Strafrunde, was die Russen ausnutzten um an den Deutschen vorbei zu ziehen. Ali wechselte mit knapp 30 Sekunden Rückstand auf Sven Fischer, der sich in der Loipe mächtig ins Zeug legte und bereits bei der ersten Zwischenzeitnahme 5 Sekunden gutmachen konnte. Am Schießstand benötigten jedoch sowohl die beiden führenden Staffeln als auch Sven die Nachladepatronen und so blieben die Platzierungen unverändert. Die Hoffnung lag am Ende wieder einmal auf Schlussläufer Michael Greis, der nach dem 3. Wechsel noch 20 Sekunden auf die Spitze gutzumachen hatte. Bereits beim Einlauf zur ersten Schießprüfung war er an dem Tschechen Vitek und dem Russen Kruglov fast dran. Im direkten Schießduell hatte aber diesmal der Mann aus Oberbayern die besten Nerven und ging mit nur einem Nachlader in Führung. In der Spur konnte er seine Verfolger auf Distanz halten und kam als Erster zum letzten Schießen in die Arena.
Michael Greis begann ungewohnt gleich mit 2 Fehlern und setzte auch einen weiteren Schuss daneben. Da Vitek und Kruglov bereits den Schießstand erreicht hatten, schwand zunächst die Hoffnung auf den 1. Platz. Doch Michi hielt dem Druck stand und brachte seine drei Ersatzpatronen alle ins Ziel. Auch Kurglov brauchte am Ende drei Nachlader um nicht in die Strafrunde zu müssen, verteidigte aber seinen zweiten Platz. Anders ging es jedoch dem Tschechen Vitek der mit insgesamt 3 Strafrunden zum Schluss weit zurückfiel und somit den Weisrussen noch den 3. Podestplatz anbot. Vor ausverkauftem Haus siegte somit die deutsche Staffel um Gross, Wolf, Fischer und Greis, die bereits in Hochfilzen mit dieser Aufstellung erfolgreich war.


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Datum: 04.01.2006 - 23:53:49 Verfasst von: Dominik

World Team Challenge 2005

Am 30. Dezember fand zum insgesamt vierten Mal die World Team Challege in der Arena AufSchalke statt. Neben dem Prominentenrennen sowie dem Shootout-Wettbewerb war natürlich das Hauptrennen mit vielen Größen des Biathlonsports das Highlight der Veranstaltung.
Zum dritten Mal in Folge siegte der »König des Biathlon« Ole Einar Björndalen zusammen mit seiner Laufpartnerin Linda Tjörhom. Vor knapp 52.000 Zuschauern gingen die weiteren Plätze an die Russen Olga Zaitseva und Sergei Rozhkov sowie Franzosen Sandrine Bailly und Vincent Defrasne. Die drei deutsche Duos belegten lediglich die Ränge vier bis sechs, wobei das Paar mit Kati Wilhelm und Michael Greis am besten abschneiden konnte.

Auch dieses Jahr waren Mitglieder des Martina Glagow Fanclubs Vorort dabei. MGFC-Mitglied Germaine Mroß hat nun einen kleinen Bericht geschrieben (siehe News unten) und lieferte außerdem 55 Fotos vom WTC 2005.





Datum: 02.01.2006 - 18:05:41 Verfasst von: Dominik

WTC 2005 - Ein Bericht von Germaine Mroß

Auch in diesem Jahr stand pünktlich kurz vor Silvester ganz Gelsenkirchen im Zeichen des Wintersports, genauer gesagt des Biathlons. Die Veltins Arena, wie sie jetzt ja heißt, wurde wieder in ein Biathlon –Mekka verwandelt.
Schon früh am morgen zog es viele Leute in das Winterdorf vor der Arena. Den Besuchern wurde auch dieses Jahr wieder vieles geboten.
Von Glühwein über Kakao bis hin zur Bratwurst und Kaiserschmarrn.
Den ganzen Tag über konnten die Besucher ihr Wintersporttalent an vielen verschiedenen Attraktionen testen. Für die Kinder gab es eine Rodelbahn in der man auf großen Reifen den Berg runter rutschten konnte. Zum ersten Mal konnte man dieses Jahr mit einem richtigen Biathlon-Gewehr auf die nur wenige Zentimeter große Tafeln schießen. Dieses Erlebnis machte der Weltcup Ort Östersund möglich. Der sich zum 1.mal bei der WTC präsentierte. Natürlich stand auch dieses mal wieder der Langlaufsimulator zur Verfügung. Einige andere Attraktionen waren noch der Snowboard – Simulator und einige andere Sachen bei denen es um Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Reaktion ging.
Die Türen zur Arena wurden gegen 14 Uhr geöffnet. Und viele Besucher strömten schon auf ihre Plätze. Die Aktiven waren dieses Mal auch schon früher in der Halle, denn sie halfen den Prominenten als Patroninnen/en beim Prominentenrennen.
So verhalf z.B. Kati Wilhelm ihrem Partner Mark Warnecke und dessen Läufer vom Westdeutschen Skiverband zum Sieg. Vorher mussten sich die Aktiven aber noch an der Torwand beweisen und zeigen was sie so drauf haben, wenn es um das Thema Fußball geht.
Dabei zeigte sich das dass richtige Schuhwerk sehr wichtig ist, denn Katja Beer versuchte es mit Tretern die man sonst in der Tiefsten Kälte trägt und Kati Wilhelm versuchte es mit Langlauf Schuhen die sich auch nicht als optimal erwiesen.
Traditionell fand auch dieses Jahr wieder der Shoot-Out-Wettbewerb statt. Bei den Männern konnte sich Michael Rösch durchsetzten und bei den Frauen gewann Katja Beer vor Simone Denkinger, doch im Finale, die 6 Besten Frauen gegen die 6 Besten Männer, waren unsere Athleten nicht mehr so gut drauf. Es gewann Sandrine Bailly. Michael Rösch wurde sogar letzter.
Nach einigen Musik Darbietungen von Olaf Henning ging das Rennen auch schon los.
Zu erst waren noch alle recht nah beieinander, doch man merkte schnelle, das unsere Athleten einige Schwierigkeiten am Schießstand hatten. Sie schossen zu oft daneben und konnten mit den Norwegern, Russen und Franzosen nur schlecht mithalten.
So wurde unser jüngstes Team mit Ute Niziak und Christoph Knie schnell überrundet. Und auch Katrin Apel und Daniel Graf konnten nicht ganz mithalten und vielen weit zurück.
Dadurch dass unsere Teams vorne nicht ganz mitmischen konnten war die Stimmung in der Arena nicht wie die Jahre zuvor.
Aber das merkte man schon zu Beginn. Die Zuschauer waren nicht so begeistert wie die Jahre zuvor. Sonst jagte eine Laolawelle die andere, doch dieses Jahr wurde keine Welle zu ende geführt.
Doch die Athleten wurden nicht enttäuscht und ich denke sie haben beim einfahren in die Arena wieder jede menge Gänsehaut bekommen, denn die Zuschauer empfingen jeden Athleten mit tosendem Applaus.
Am Ende setzen sich die Norweger mit Linda Tjörhom und Ole Einar Björndalen, der zum 3. Mal mit einer anderen Partnerin gewann, vor den Russen Olga Zaitseva und Sergei Rozhkov und den Franzosen Sandrine Bailly und Vincent Defrasne durch.
Bestes Deutsches Team waren Kati Wilhelm und Michael Greis mit dem 4. Platz vor Simone Denkinger und Andreas Birnbacher mit dem 5. Platz und Katja Beer und Michael Rösch mit dem 6. Platz. Katrin Apel und Daniel Graf kamen auf dem 11. Platz ins Ziel ja und Ute Niziak und Christoph Knie wurden überrundet und mussten das Rennen vorzeitig beenden.

Nach der Siegerehrung und einigen Interviews wurde die 4. Biathlon World Team Challenge mit dem traditionellen tollen Feuerwerk beendet. Dieses Feuerwerk ist meiner Meinung nach immer der krönende Abschluss einer tollen Veranstaltung.

Man kann sagen, dass es wieder eine gelungene Veranstaltung war. Die Organisatoren geben sich echt immer eine Menge Mühe und man sieht jedes Jahr aufs Neue, dass sich auch die WTC Auf Schalke weiterentwickelt, denn es gibt jedes Jahr neue Attraktionen, neue Programme und ein neues Aussehen der Arena. Wie jetzt bekannt geworden ist, können sich die Leute im Ruhrgebiet auf, bis jetzt, weitere 4 Jahre Biathlon in der Veltins Arena freuen.



Datum: 02.01.2006 - 18:00:19 Verfasst von: Dominik

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