5 weitere Fotos vom Holmenkollen

Wir haben 5 neue Fotos vom Saisonfinale am Holmenkollen, die MGFC-Mitglied Rocco Schaller gemacht hat.

Fotos vom Holmenkollen




Datum: 20.04.2006 - 21:11:18 Verfasst von: Dominik

Bilder vom Saisonfinale am Holmenkollen / Saisonresümee

Der Martina Glagow Fanclub hat es sich nicht nehmen lassen beim Saisonfinale am norwegischen Holmenkollen dabei zu sein. Zusammen mit den Freunden vom Andrea Henkel Fanclub haben unsere Mitglieder Fritz, Annemarie, Anke, Rocco, Heike und Helga die deutschen Sportler kräftig unterstützt. Die schönsten Bilder könnt ihr nun in unserer Gallerie anschauen.

Fotos des MGFC aus Norwegen


Saisonresümee 2005/2006


Einmal mehr können wir mit viel Freude und auch ein wenig Stolz auf eine tolle Saison von Martina Glagow zurückblicken.
Dabei stoßen wir dieses Mal immer wieder auf die Zahl 3:
  • Molly konnte 3 Weltcupsiege (2 x Massenstart, 1 x Sprint) feiern,
  • gewann 3 Silbermedaillen bei den olympischen Winterspielen in Turin
  • und wurde mit 694 Punkten 3. und damit zweitbeste Deutsche im Gesamtweltcup

Die Basis für diese Erfolge bildete das gute Training im Sommer, dass sie unter anderem in Österreich absolvierte und dabei jede Menge Spaß hatte. Während Martina beim ersten Weltcup in Östersund noch verhalten begann, sollte die Saisonvorbereitung in Hochfilzen zum ersten Mal Früchte tragen. Molly konnte hier ihr gesteigertes Laufpensum in der Staffel zeigen, in der sie sich als Startläuferin gegen die Schwedin Anna Carin Olofsson, die im weiteren Saisonverlauf zusammen mit Kati Wilhelm und Uschi Disl die Laufzeiten bestimmten sollte, behaupten konnte.
Nach einer krankheitsbedingten Auszeit in Osrblie, meldete sich Martina in Oberhof vor heimischem Publikum eindrucksvoll zurück. Nach einem fünften Platz im Sprint gewann sie durch ein taktisch kluges Rennen den Massenstartwettbewerb. Nur wenige Wochen später sollte ihr dies im italienischen Antholz erneut gelingen. Wieder blieb sie fehlerfrei und lief unter dem Applaus des Bundestrainers mit einem deutlichen Vorsprung als Erste über die Ziellinie. Dies brachte viel Selbstvertrauen und Motivation für die anstehende Olympiade in Turin, zumal sie sich mit Andrea Henkel und Uschi Disl auf den weiteren Podestplätzen doppelt über den zweiten Saisonsieg freuen konnte.
Zum Saisonhöhepunkt in Turin hatten die deutschen Biathleten und Biathletinnen dann alles richtig gemacht und waren auf den Punkt genau in Höchstform. Die erste von insgesamt 11 Medaillen gewann Martina gleich im ersten Rennen. Im Einzelrennen handelte sie sich zwar zwei Strafminuten ein, machte jedoch eines der besten Rennen ihrer Karriere und mobilisierte in der Loipe alle zur Verfügung stehenden Kraftreserven. Mit der drittbesten Zeit im Feld bekam sie die Bronzemedaille überreicht, die durch den später aufgedeckten Dopingfall der Russin Olga Pyleva sogar noch versilbert wurde. Im Sprint hatte die gesamte deutsche Damenmannschaft reichlich Pech mit der gewählten Startgruppe und mitunter auch mit dem Material. Trotz guter Leistungen am Schießstand und der Strecke konnte keine Athletin einen Podestplatz erreichen. Molly ging im anschließenden Verfolgungsrennen nur als 17. mit über einer Minute Rückstand auf die Führende ins Rennen, machte jedoch wieder ein unglaubliches Rennen. Nach dem letzten Stehendschießen hatte sich Martina bereits auf den dritten Platz nach vorne gearbeitet und die Bronzemedaille schien bereits sicher zu sein. Dank ihres enormen Kampfgeistes gab sie angefeuert von den Betreuern auf der Strecke noch einmal richtig Gas und holte am letzten Anstieg noch die Russin Albina Akhatova ein. Im Ziel fiel sie völlig erschöpft Kati Wilhelm in die Arme, mit der sie einen deutschen Doppelsieg sowie die zweite Silbermedaille feiern konnte. Im Staffelrennen folgte Medaille Nummer 3, die sich das Team um Martina, Andrea, Katrin und Kati mit dem 2. Platz sicherte. Beim Massenstartrennen galt Martina aufgrund der vorherigen Ergebnisse als eine der Favouritin und schrammte nur knapp an einer Medaille vorbei. Auf der Schlussrunde musste sie Uschi Disl vorbeiziehen lassen, die in ihrem letzten olympischen Rennen noch einmal eine Einzelmedaille gewinnen wollte. In dieser Situation verhielt sich Martina außerordentlich fair und sportlich als sie Uschi sogar noch ein »Hol dir die Medaille« hinterher rief. Dies brachte der Mittenwalderin nicht nur bei den eigenen Fans viel Sympathie ein.
Nach Turin war dann etwas die Luft und vielleicht auch die Motivation raus, so dass die Weltcups in Pokljuka und Kontiolahti ohne nennenswerte Ergebnisse vorbeigingen. Beim Sprint am Holmenkollen lief Martina aber noch einmal unerwartet zu Höchstformen auf. Mit einem fehlerfreien Schießergebnis und einer guten Laufzeit sprintete sie zum dritten Mal ganz oben aufs Podest. Im Massenstartrennen kämpfte sie schließlich um die kleine Kristallkugel in der Disziplinenwertung mit, die sie am Ende auch gewann. Gleichzeitig sicherte Molly sich noch einmal viele Weltcup-Punkte und erreichte den hervorragenden dritten Platz im Gesamtweltcup.

Wir gratulieren Martina zur ihrer erfolgreichen Saison, in der sie mehr erreicht hat als sie sich selbst vorgenommen und erhofft hatte,
und wünschen ihr nun ein paar schöne und erholsame Tage in Mittenwald und einen angenehmen Sommerurlaub!



Datum: 27.03.2006 - 23:04:43 Verfasst von: Dominik

Linda Tjörhom gewinnt das letzte Rennen der Saison / Martina wird Achte und gewinnt die Massenstartwertung!

finale2006Die Norwegerin Linda Tjörhom gewann vor heimischen Publikum das letzte Rennen der Saison 2005/2006. Zweite wurde Sandrine Bailly vor der Weissrussin Olga Nazarova. Kati Wilhelm wurde als beste Deutsche Fünfte, Molly gewinnt mit dem achten Platz den Disziplinenweltcup im Massenstart.

Kati Wilhelm, die zu Beginn des Rennens zusammen mit Uschi, Martina, Andrea und Sandrine die Führungsrolle übernahm, blieb zunächst fehlerfrei und führte das Feld nach der ersten Schießprüfung an. Beim zweiten Liegendschießen verfehlte sich jedoch die erste Scheibe und fiel zurück. Auf der Runde arbeitete sie sich Stück für Stück nach vorne, machte aber durch einen weiteren Fehler beim ersten Stehendanschlag dann letztendlich nur wenig Boden gut. Beim vierten Schießen kämpfte sie schließlich doch noch um den Tagessieg mit, musste aber erneut in die Strafrunde. Auf der letzten Runde war dann der Abstand nach vorne zu groß, so dass sie Fünfte wurde.
Martina hat sich mit einem achten Platz den Disziplinenweltcup im Massenstart gesichert und den 3. Platz im Gesamtweltcup verteidigt. Mit zwei fehlerfreien Liegendschießen festigte Molly zunächst ihre Position in der Spitze des Feldes. Beim ersten Stehendschießen, dass der Knackpunkt im Rennen war, musste sie wie viele andere in die Strafrunde und rutschte auf den 12. Platz zurück. Der Sieg der Massenstartwertung schien zu diesem Zeitpunkt in weite Ferne gerückt zu sein. Doch Martina mobilisierte noch einmal alle Kräfte und fand mit einem perfekten letzten Schießen wieder den Anschluss an die TopTen. Am Ende reichte der achte Platz zur Verteidigung der Führung im Disziplinenweltcup und dem Gewinn der kleinen Kristallkugel.
finale2006Als Zehnte erreichte Simone Denkinger das Ziel. Auch bei ihr war das erste Stehendschießen der Knackpunkt, bei dem sie sich gleich drei Fehler leistete und zurück fiel. Zuvor zeigte Simi jedoch zwei tolle Liegendschießen und traf auch alle fünf Scheiben bei der letzten Schießprüfung. Sie reiht sich im Gesamtweltcup auf dem 11. Platz ein.
Katrin Apel kam als nächste Deutsche als 20. ins Ziel. Sie sagte vor dem Rennen, dass ihr ein bißchen die Kraft fehle und sie nicht mehr ganz fit ist. Dies sah man auch in diesem Rennen, da sie mit insgesamt 3 Strafrunden verhältnismäßig schlecht abschnitt. Positiv sind jedoch ihr zweites und drittes Schießen zu erwähnen, bei denen sie fehlerfrei blieb.
finale2006Hinter Katrin folgt ein komplettes deutsches Quartett, denn Uschi Disl, Andrea Henkel, Katja Beer und Magdalena Neuner belegten die Plätze 22 bis 25. In ihrem letzten Rennen leistete sich Uschi Disl noch einmal 7 Fehler blieb aber vor Andrea, die nur vier Strafrunden laufen musste. Umso schöner war dafür der Empfang für Uschi im Ziel, wo Simi, Molly, Kati und Katrin Spalier standen und sie würdig aus der aktiven Karriere verabschiedeten.
Auf Platz 24 kam Katja Beer im Ziel an, die ebenso wie Magdalena Neuer aufgrund von Ausfällen bei anderen Nationen ins Starterfeld gerückt ist und sich insgesamt nur zwei Fehler leistete. Auch Magdalena Neuner machte ein gutes, aber vorallem lehrreiches Rennen. Während sie die ersten beiden Schießprüfung souverän meisterte und in der Loipe sogar Martina und Andrea auf der zweiten Schleife überholte, zeigte sie beim Stehendschießen Nerven und fiel mit drei Strafrunden als Zweite weit zurück. Mit vier weiteren Fehlern beim letzten Schießen musste sie sich am Ende mit dem 25. Platz zufriedengeben.



Datum: 26.03.2006 - 14:34:17 Verfasst von: Dominik

Kati Wilhelm gewinnt die Verfolgung / Simi wieder einmal Vierte / Martina auf Platz 7

verfolgungholmekollenKati Wilhelm hat mit einem fehlerfreien Schießergebnis das Verfolgungsrennen am Holmenkollen gewonnen. Sie siegte vor der Russin Anna Bogali, die sich ebenfalls keinen Fehler leistete, und Anna Carin Olofsson aus Schweden.

Kati Wilhelm brachte heute alle 20 Patronen ins Ziel. Während das Feld nach dem ersten Schießen noch dicht zusammen war, konnte sich Wilhelm nach dem zweiten Schießen absetzen und gab die Führung nicht mehr her. Mit dem 6. Saisonsieg nimmt sich auch die kleine Glaskugel als Siegerin in der Verfolgungsdisziplin entgegen.
Simone Denkinger landete erneut auf dem undankbaren, aber dennoch hervorragenden 4. Platz. Sie kam zunächst fehlerfrei durch die Liegendanschläge und konnte hier viel Boden gutmachen. Beim ersten Stehendschießen verfehlte sie die dritte Scheibe, war aber anschließend bei der letzten Schießprüfung wieder zur Stelle als es um die Vergabe der weitere Podestplätze ging. Doch auch hier musste sie einmal in die Strafrunde und kämpfte gegen Michela Ponza und Anna Carin Olofsson um den dritten Podestplatz. Trotz einer starken Schlußrunde und einer Attacke kurz vor dem Stadion konnte sie die Schwedin jedoch nicht mehr einholen.
Martina, die als Sprintsiegerin als Erste ins Rennen ging, machte auch heute ein gutes Rennen. Mit einer tollen ersten Schießeinlage verteidigte sie die Führung und blieb nach dem ersten Liegendschießen vorne. Beim zweiten Anschlag hatte sie etwas Pech und verfehlte knapp die dritte Scheibe. Dadurch verlor Molly zunächst den Anschluss an die Spitzengruppe, meldete sich dann aber mit einer großartigen Nullfehlerserie beim ersten Stehendschießen zurück. Bei der letzten Schießprüfung lieferte sie sich mit Simi, Anna Bogaliy und Michela ein Duell um die Plätze 2 und 3, musste aber wie Denkinger und Ponza einmal in die Strafrunde da sie den ersten Schuss daneben setzte. Auf der Schlussrunde konnte sie nicht ganz mit den anderen Athletinnen mithalten, baut jedoch mit dem 7. Platz ihren Punktevorsprung auf dem 3. Platz im Gesamtweltcup weiter aus.
Nur wenige Sekunden später erreichte ihre beste Freundin Andrea Henkel als Neunte das Ziel. Sie musste nur nach dem ersten Liegendschießen, bei dem Andrea die zweite Scheibe nicht traf, einmal in die Strafrunde einbiegen und konnte sich mit drei fehlerfreien Schießeinlage am Ende um 16 Plätze verbessern.
Ganz weit vorne landete auch wieder Magdalena Neuner. Der 19jährige Nachwuchsstar musste zwar insgesamt 450 Meter extra laufen, kam aber auf einen guten 13. Platz und machte trotz der drei Fehler 5 Plätze gut.
Katrin Apel schnitt im direkten Vergleich mit Neuner schlechter ab. Sie nahm nur wenige Sekunden hinter Magdalena als 19. die Verfolgung auf, kam jedoch bei gleicher Fehlerzahl mit einer Zeitdifferenz von 27 Sekunden nur auf den 20. Platz.
Katja Beer zeigte wieder einmal eine bravourös Leistung am Schießstand und brachte alle 20 Patronen ins Ziel. Dadurch konnte sich die Damen mit der Startnummer 38 auf den 24. Platz verbessern.
Uschi Disl kam zunächst als 33. mit 9 Fehlern ins Ziel. Kurz darauf stellte sich allerdings heraus, dass sie zwei Strafrunde zu wenig gelaufen ist. In ihrem letzten Verfolgungsrennen der Karriere bekam sie somit zusätzlich noch zwei Strafminuten auf die Zeit dazu addiert und erreichte auf dem Papier nur den 45. Platz. Damit bleibt sie sogar hinter Jenny Adler, die mit 4 Fehlern den 44. Platz belegte.

Wir drücken Martina nun ein letztes Mal fest die Daumen und wünschen ihr viel Glück für den Massenstart am Sonntag
und hoffen, dass sie die Führung in der Disziplinenwertung verteidigen kann!



Datum: 25.03.2006 - 14:49:59 Verfasst von: Dominik

Molly feiert ihren 3. Saisonsieg beim Sprint am Holmenkollen / Wilhelm wird 6 / Uschi beendet ihre Karriere

SprintsiegMartina Glagow lieferte heute mittag am norwegischen Holmenkollen ein großartiges Rennen ab und gewinnt nach 6 Jahren wieder ein Sprintrennen. Die Zeit von Molly, die als Zweite in die Loipe ging, stand bis zum Ende des Rennens an erster Stelle. Mit einem Rückstand von 3 Sekunden folgt Michela Ponza vor Ekaterina Ivanova.

Martina kam durch eine fantastische Leistung zu ihrem 3. Saisonsieg und dem ersten Sprintsieg nach 6 Jahren. Dabei war sie nicht nur nervenstark am Schießstand, wo sie alle 10 Schießen ins Schwarze brachte, sondern auch die drittschnellste Läuferin auf der Strecke. Durch ihren Startplatz auf Position 2 setzte sie bereits frühzeitig die Bestmarke, die am heutigen Tage keine andere Athletin unterbieten konnte. Mit dem Erfolg schiebt sie sich außerdem auf den 3. Platz im Gesamtweltcup.
Kati Wilhelm war auch nach dem vorzeitigen Gewinn des Gesamtweltcup immer noch motiviert und nach einem fehlerfreien Liegendschießen ebenfalls auf dem Weg zu nächsten Saisonsieg. Diesen verbaute sie sich jedoch durch den 8. Schuss, der nicht ins Ziel ging. Kati wurde am Ende Sechste und erhält außerdem eine kleine Kristallkugel für den Sieg in der Sprintwertung.
Auch einen Platz unter in den TopTen erarbeitete sich Simone Denkinger. Sie räumte zunächst in einem sehr guten und gleichmäßigen Rhythmus alle 5 Scheiben beim Liegendanschlag ab, setzte allerdings dann gleich den ersten Schuss beim zweiten Schießen daneben. Sie geht als Zehnte mit einem Rückstand von 24 Sekunden in die Verfolgung und hat somit Chancen auf eine weitere gute Platzierung.
Magdalena Neuner, an deren Anblick man sich im Weltcupgeschehen mittlerweile fast schon gewöhnt hat, startete mit einem fehlerfreien Liegendschießen gut ins Rennen. Vor dem zweiten Schießen war sie etwa in der Reichweite von Martina, verfehlte aber die zweite Scheibe im Stehendanschlag. Auf dem 18. Platz erreichte aber auch sie eine gute Platzierung und darf mit 55 Sekunden Rückstand die Verfolgung aufnehmen.
Einen Platz dahinter reiht sich Katrin Apel ins Klassement des Rennens ein. Während es läuferisch bei ihr wieder besser lief, kam sie im Vergleich zu den vorherigen Rennen nicht ganz so gut am Schießstand weg. Sie verfehlte jeweils eine Scheibe bei beiden Schießprüfung und geht nur 4 Sekunden nach Magdalena in den Verfolgungswettkampf.
Uschi Disl gab wie immer alles auf der Strecke, verlor die gutgemachten Sekunden aber wieder am Schießstand. Insgesamt dreimal musste sie in die Strafrunde einbiegen und landete mit etwas mehr als einer Minute Rückstand auf dem 23. Platz. Gleichzeitig war dies ihr letztes Sprintrennen der Karriere, deren Ende sie nach dem Rennen offiziell bekannt gab.
Mit ein paar Sekunden mehr auf dem Konto erreichte Andrea Henkel als 25. das Ziel. Sie verfehlte gleich zu Beginn die erste Scheibe und musste auch beim Stehendanschlag einmal in die Strafrunde.
Jenny Adler bekam zwar auf dem 33. Platz wieder keine Weltcuppunkte mehr ab, zeigte aber mit nur einem Fehler am Schießstand eine solide Leistung. Katja Beer leistete sich einen Fehler mehr als Jenny und sicherte sich jedoch mit knapp 100 Sekunden Rückstand auf die Siegerin mit dem 38. Platz die Teilnahme an der Verfolgung am Samstag.

Wir gratulieren Martina noch einmal zu dieser großartigen Leistung und dem 3. Saisonerfolg
und wünschen ihr alles Gute für das anschließende Verfolgungsrennen!




Datum: 23.03.2006 - 21:53:44 Verfasst von: Dominik

3. Weltcupsieg für Martina beim Sprint am Holmenkollen / Kati Wilhelm wird 6

Martina gewinnt den Sprint am Holmenkollen und fährt damit ihren dritten Saisonsieg ein. Sie blieb fehlerfrei und verwies Michela Ponza und Ekaterina Ivanova auf die weitere Podestplätze.

Der Fanclub gratuliert Martina zu dieser großartigen Leistung
und drückt ihr für die anschließende Verfolgung fest die Daumen!


Ein ausführlicher Rennbericht folgt heute abend. Gleichzeitig hat Uschi Disl ihr Karriereende bekannt gegeben:

Biathlon-Idol Uschi Disl hat beim Weltcup-Finale in Oslo ihren Rücktritt erklärt. Ich beende meine Karriere. Der Massenstart am Sonntag ist das letzte Rennen. Ich bin so weit, dass ich sage, das war es. Ich will einen neuen Abschnitt im Leben beginnen, sagte die 35-Jährige dem ZDF. Uschi Disl tritt als letzte Biathletin der ersten Generation von der internationalen Bühne ab. Seit dem Einstand der Skijägerinnen bei Olympischen Spielen 1992 in Albertville gehörte sie immer zur deutschen Nationalmannschaft und avancierte als Turbo-Disl zum Publikumsliebling des Winter-Boomsports.

Quelle: zdf.de



Datum: 23.03.2006 - 14:43:22 Verfasst von: Dominik

Zubrilova gewinnt den Massenstart in Kontiolahti und Wilhelm den Gesamtweltcup / Neuner wird Neunte ;-) / Martina wieder auf 16

Die Weisrussin Olena Zubrilova sicherte sich mit einer guten Schießleistung den Sieg im Massenstart. Mit dem 2. Platz in diesem Rennen gewinnt Kati Wilhelm vorzeitig den Gesamtweltcup, die Slowenin Tadeja Brankovic wird Dritte.

Olena Zubrilova musste insgesamt nur einmal in die Strafrunde und hatte letztendlich genügend Vorsprung auf der Schlußrunde um die Konkurrenz auf Distanz zu halten. Im dritten Rennen ist dies ihr dritter Podestplatz (2. im Sprint und 3. in der Verfolgung).
Kati Wilhelm leistete sich insgesamt 3 Schießfehler, wobei sie damit jedoch immer noch im guten Durchschnitt liegt. Diese konnte sie jedoch auf der Strecke nahezu kompensieren und lief heute erneut auf den zweiten Platz. Dadurch fiel auch die Entscheidung im Gesamtweltcup den sie nun frühzeitig für sich entscheiden konnte.
Auf dem 6. Platz folgt ihr Andrea Henkel, die zwar das ein oder andere Mal nach dem schießstand links abbiegen musste, sich dafür läuferisch in einer guten Form zeigte und in der Loipe viel Boden gutmachen konnte. Aus den Podestplätzen schoss Andrea sich mit 3 Fehlern beim ersten Stehendanschlag heraus, fand jedoch mit einem fehlerfreien letzten Anschlag wieder den Anschluss an die Spitzegruppe.
Katja Beer machte eines ihrer besten Rennen in dieser Saison. Unbeeindruckt von den wechselhaften Bedingungen am Schießstand behauptete sie sich zunächst mit 15 Treffern in Folge in der Spitze und führte das Feld zeitweise sogar auf der 4. Schleife an. Katja verfehlte beim zweiten Stehendschießen jedoch die dritte Scheibe und gab so einen möglichen Platz auf dem Podest aus der Hand. Sie ging als Zweite auf das letzte Teilstück, musste hier jedoch all ihre Verfolgerinnen passieren lassen und wurde auf den 7. Platz durchgereicht.
Madgalena Neuner, die neben Beer aufgrund einiger Ausfälle im Massenstart starten durfte, machte erneut ein sehr engagiertes und gutes Rennen. Ebenso wie Beer hielt auch sie mit zwei fehlerfreien Liegendschießen den Anschluss an das Spitzenfeld und führte das Feld sogar in der 3. Schleife an. Die Führung gab Magdalena daraufhin beim ersten Stehendanschlag aus der Hand, als sie gleich drei Scheiben verfehlte und 450 Meter extra laufen musste. Beim letzten Anschlag sollte es dann noch einmal der letzte Schuss sein, der vorbei geht. Trotzdem präsentierte sich sich erneut in einer absoluten Topform und erreichte mit insgesamt 4 Fehlern den 9. Platz.
Uschi Disl hatte schon im ersten Schießen mit den schwierigen Bedingungen am Schießstand zu kämpfen und fiel mit nur einem Treffer beim Liegendschießen gleich zu Beginn weit zurück. Trotz drei weiterer Fehler bei den Stehendschießen bewies sie große Moral und ackerte sich Stück für Stück wieder nach vorne. Dieser Kraftakt wurde am Ende mit dem 14. Platz belohnt.
Auch Martina, die wieder einmal sehr gut ins Rennen startete und anfangs mit Uschi und Kati die Gruppe anführte, schätzte den Wind bei der ersten Schießprüfung falsch ein. Sie setzte insgesamt 4 Schüsse mit wechselnder Links- und Rechtstendenz daneben und fiel weit zurück. Doch auch sie bewies Willenstärke und Kampfgeist und kämpfte sich anschließend mit drei perfekten Schießeinlagen wieder nach vorne. Mit dem 16. Platz behält sich weiterhin die Führung in der Disziplinenwertung und hat nächste Woche am Holmenkollen noch die Möglichkeit die kleine Kristallkugel zu gewinnen.
Katrin Apel war dieses Mal im Vergleich zu Martina langsamer in der Loipe unterwegs. Sie zeigte jedoch mit zwei fehlerfreien Liegendschießen und nur drei Fehlern bei den Stehendschießen eine solide Leistung und wurde 17.
Simone Denkinger verabschiedete sich gleich beim ersten Anschlag mit drei Fehlern aus den vorderen Rängen und konnte mit weiteren Fehlern beim zweite und dritten Schießen kaum Plätze gutmachen. Ein fehlerfreier letzten Anschlag brachte Simi jedoch wieder ein Stück nach vorne, so dass am Ende doch noch der 20. Platz herauskam.



Datum: 19.03.2006 - 16:12:16 Verfasst von: Dominik

Olofsson gewinnt auch die Verfolgung / Gesamtweltcup bleibt spannend / Martina verbessert sich auf den 16. Platz

Anna Carin Olofsson hat nach ihrem Sprint-Sieg heute ihren 6. Weltcupsieg eingefahren. Die Schwedin siegte im Verfolgungsrennen im finnischen Kontiolahti vor Kati Wilhelm und Olena Zubrilova.

Anna Carin hatte zwar mit insgesamt 3 Strafrunden auch mit dem teils heftigen Wind am Schießstand zu kämpfen, konnte aber am Ende unbedrängt als Erste über die Zielinie gehen.
Kati Wilhelm, die als 6. ins Rennen ging, konnte sich zunächst mit einem fehlerfreien Liegendschießen an die Spitzengruppe dranhängen. Daraufhin fiel sie mit zwei Strafrunden im zweiten Liegendschießen und einer Runde nach dem ersten Stehendschießen wieder zurück, kam aber mit 5 Treffern beim letzten Anschlag wieder ins Rennen zurück und konnte auf der Schlußrunde Olena Zubrilova auf Distanz halten. Der Gesamtweltcup bleibt durch die ersten zwei Plätze der beiden Spitzenreiterinnen somit weiterhin spannend.
Für Uschi Disl lief es trotz der schwierigen Bedingungen am Schießstand richtig gut. Während sie den ersten Anschlag fehlerfrei meisterte, verfehlte sie bei den weiteren Prüfungen jeweils nur eine Scheibe und konnte dadurch viele Plätze gutmachen. Am Ende verbesserte Uschi sich vom 36. auf den 9. Rang.
Auch Katrin Apel zeigte erneut ihre Stärken am Schießstand und kam mit fünf Treffern beim ersten und dritten Schießen durch. Beim zweiten Liegendschießen verfehlte sie zweimal und beim letzten Schießen einmal die schwarze Trefferfläche, konnte aber dennoch ihre Platzierung aus dem Sprint verteidigen und als Zehnte die Ziellinie.
Gleichzeitig gelang es auch Simone Denkinger ihren 12. Platz zu verteidigen. Sie schoss sich zu Beginn des Rennen mit drei Fehler beim ersten Schießen aus den vorderen Ränge raus, kam jedoch mit einem fehlerfreien zweiten Anschlag zurück und kompensierte die zwei Strafrunde im ersten Stehendschießen mit 5 Treffern bei der letzten Schießprüfung.
Nur einen Platz dahinter erreichte Andrea Henkel das Ziel. Anfangs lief es am Schießstand nicht rund, so dass sie jeweils zweimal in die Runde musste. Dafür zeigte sie heute einen äußersten stabilen Stehendanschlag, bei dem sie alle 10 Scheiben abräumte und sich somit doch noch um 5 Plätze verbessern konnte.
Martina, die als 22. mit knapp 90 Sekunden Rückstand ins Rennen ging, lag zwischenzeitlich durch nur einen Fehler beim ersten Schießen auf dem 16. Platz, fiel dann aufgrund von insgesamt 3 weiteren Fehlern bei den beiden darauffolgenden Schießeinlage wieder zurück. Genauso wie Simi und Andrea kämpfte sie sich jedoch mit einem fehlerfreien zweiten Stehendanschlag ins Rennen zurück und konnte mit dem 16. Platz 6 Positionen gutmachen.
Katja Beer, die als sehr sichere Schützin zählt, kam zunächst nicht so mit den Windverhältnissen zurecht und musste nach dem ersten Schießen gleich zweimal links abbiegen. Anschließend leistete sie sich jedoch abgesehen vom allerletzten Schuß keine weiteren Fehler mehr und verbesserte sich auf dem 18. Rang um einen Platz.
Nesthäkchen Magdalena Neuner hatte durch ihre starke Leistung im Sprint auf Startposition 4 eine sehr gute Ausgangssituation. Dieses Platz konnte sie zunächst trotz einem Fehler beim ersten Liegendschießen verteidigen, schoss sich anschließend mit 3 Fehlern beim zweiten Liegend- und ersten Stehendschießen aus den vorderen Ränge heraus. Mit einer weiteren Strafrunde bei der letzten Schießprüfung erreichte sie dennoch einen tollen 20. Platz und konnte sich dadurch ein weiteres Mal empfehlen.
Jenny Adler kam zwar mit über 6 Minuten Rückstand auf die Führenden im Ziel an, konnte mit dem 45. Platz jedoch viel Plätze gutmachen und hat trotz 4 Fehlern ebenfalls ein gutes Rennen abgeliefert.



Datum: 18.03.2006 - 15:32:00 Verfasst von: Dominik

Olofsson gewinnt Sprint in Kontiolahti / Madgalena Neuner wird Vierte / Martina erreicht Platz 22

Beim Sprint im finnischen Kontiolahti gewann Anna Carin Olofsson vor Olena Zubrilova und Tadeja Brankovic. Die Schwedin legte mit einem fehlerfreien Schießergebnis den Grundstein für den Sieg.

Die Gewinnerin des heutigen Tages aus deutscher Sicht ist Madgalena Neuner. Sie bewies nach ihren ersten Einsätzen in Ruhpolding erneut ihr großes Talent und erreichte als beste Deutsche den 4. Platz. Grundlage für den Erfolg waren auch bei ihr zwei fehlerfreie Schießprüfungen, für die sie unter anderem vom Bundestrainer ein großes Lob bekam. In der Loipe machte sie zudem auch einen tollen Eindruck und kämpft mit nur 20 Sekunden Rückstand in der anschließenden Verfolgung um den nächsten Weltcupsieg mit.
Gleichzeitig zeigte sich auch Kati Wilhelm weiterhin in Bestform. In der Loipe kaum zu schlagen, stoppte sie sich beim zweiten Schießen mit einem Fehler selbst und vergab einen möglichen Podestplatz. Am Ende wurde sie noch von der Weisrussin Ivanova um vier Zehntel vom 5. Platz verdrängt. Sie behält jedoch weiterhin das Gelbe Trikot und bleibt auch in der Sprintwertung die Führende.
Mit einem deutlichen Abstand von 28 Sekunden bei gleicher Fehlerzahl kam Katrin Apel mit der 10. besten Zeit ins Ziel. Dennoch zeigt ihre Formkurve besonders am Schießstand mittlerweile nach oben und auch mit 55 Sekunden Rückstand hat sie in der Verfolgung noch die Chance vorne mitzumischen.
Sowohl Simone Denkinger als auch Andrea Henkel schoßen sich gleich beim Liegendanschlag mit zwei Strafrunden aus dem Rennen. Im direkten Vergleich war Simi jedoch schneller in der Loipe unterwegs und geht als Zwölfte mit 16 Sekunden Vorsprung auf Andrea Henkel in die Verfolgung, die 18. wurde.
Katja Beer traf zwar bravourös alle 10 Scheiben kann aber mit der Weltcupspitze in der Spur nicht mithalten. Im Vergleich mit der siegreichen Schwedin verlor sie über eine Minuten in der Loipe.
Viele Zeit büßte leider auch Martina auf der Strecke ein. Sie verfehlte zwar nur die letzte Scheibe im Liegendschießen und zeigte eine gute Leistung am Schießstand, kam aber mit fast 90 Sekunden Rückstand nur auf den 22. Platz. Ob dies an einem schlecht präparierten Ski oder gar ihrer Kondition lag, kann uns wohl nur Molly beantworten.
Für Uschi Disl lief es nach dem letzten verkorksten Sprint heute nicht viel besser. Sie musste nach den Schießprüfungen jeweils zweimal in die Strafrunde und kam fast mit dem selben Rückstand wie in Pokljuka ins Ziel. Als 35. bekommt sie diesmal leider keine Weltcuppunkte ab.
Das deutsche Schlußlicht war Juniorin Jenny Adler, die ebenso wie Beer noch starke läuferische Defizite hat. Mit insgesamt drei Fehlern und über drei Minuten Rückstand konnte sie sich als 56. gerade noch für die Verfolgung qualifizieren.



Datum: 16.03.2006 - 21:54:27 Verfasst von: Dominik

Lotterie-Schießen bei der zweiten Auflage der Mixed-Staffel / Weltmeistertitel für Russland

Bei der Neuauflage des Klassikers »Vom Winde verweht« siegte die Mannschaft Russland II (Anna Bogaliy-Titovets, Sergei Tchepikov, Irina Malgina, Nikolay Kurglov) im Mixed-Staffel-Rennen vor den Teams Norwegen I (Linda Tjörhom, Halvard Hanevold, Tora Berger, Ole Einar Björndalen) und Frankreich I (Florence Baverel-Robert, Vincent Defrasne, Sandrine Bailly, Raphael Poiree). Durch sehr wechselhafte Bedingungen am Schießstand, bei denen der Wind auf Spitzengeschwindigkeiten von 40km/h kam, wurden unzählige Strafrunden geschossen und es war häufig mehr Glück als Können im Spiel. Die deutschen Mannschaften erreichen mit deutlichen Rückstanden den 4. (Germany I) beziehungsweise 10. (Germany II) Platz.

Martina Glagow ging als Startläuferin für Germany II ins Rennen und setzte sich, wie wir es bereits in anderen Staffelrennen von ihr gesehen haben, an die Spitze des Feldes. Mit nur einem Nachlader im Liegenanschlag ging sie mit nur 5 Sekunden Rückstand auf Slowenien II zurück auf die Strecke. Beim Stehendanschlag hatte sie dann viel Pech mit dem Wind. Molly liess sich nach 3 Fehlschüssen Zeit um die Reservepatronen ins Ziel zu bringen, was aber bei den Bedingungen nahezu unmöglich war. Am Ende musste sie zum ersten Mal in einem Staffelrennen in die Strafrunde und ging mit 90 Sekunden Rückstand auf die Schlussrunde.
Beim ersten Wechsel auf Ricco Gross blieb der Abstand etwa gleich. Gross schoss daraufhin schnell und gut im Liegendanschlag und musste wie Martina nur einmal nachladen um alle Scheiben zu treffen. Beim Stehendschießen zeigte er seine ganze Klasse und traf auf Anhieb alle Scheiben. Der Rückstand auf die immer noch führenden Slowenen verringerte sich auf 45 Sekunden.
Auf Position 3 wurde daraufhin Andrea Henkel ins Rennen geschickt. Die sichere Schützin hatte aber ebenfalls Pech und ihre liebe Mühe am Schießstand. Letztendlich liess sie zwei Scheiben stehen und Germany II fiel erneut zurück. Leider lief das Stehendschießen auch nicht viel besser. Dreimal musste Andrea in die Strafrunde und übergab mit rund 4 Minuten Rückstand auf Position 9 an Sven Fischer.
Fisch hatte im Gegensatz zu Andrea daraufhin wieder etwas bessere Bedingungen am Schießstand und benötigte nur eine Reservepatrone um alles zu treffen. Auch beim letzten Anschlag schoss Sven zunächst eine tolle Serie mit vier Treffern in Folge, brauchte aber dann all seine Patronen um auch die letzte Scheibe zu treffen. Im Ziel blieb damit nur der 10. Platz für das Team um Martina Glagow, Ricco Gross, Andrea Henkel und Sven Fischer.

Das Team Germany I erwischte im wahrsten Sinne des Wortes keinen guten Start. Gleich zu Beginn verhakten sich Simone Denkinger und die Französin Florence Baverel-Robert, so dass beide erst wieder aufschließen mussten. Simi liess sich jedoch von dem Sturz nicht aus der Ruhe bringen und konnte zunächst ihre gute Leistung aus den Sprint- und Verfolgungsrennen wiederholen. Sie traf mit einem einzigen Nachlader alle Scheiben und begab sich als 14. auf die zweite Runde. Beim Stehendschießen hatte sie von allen deutschen Athleten und Athletinnen dann das meiste Pech, denn sie musste gleich viermal in die Strafrunde und fiel weit zurück.
Trotz des großen Rückstandes gab Michael Rösch als zweiter Läufer alles und zeigte einen fehlerfreien Liegenanschlag. Auch beim Stehendschießen glänzte Michi und verfehlte bei der tollen Serie nur die letzte Scheibe, die er jedoch mit einem Nachlader zum Fallen brachte und sich auf den 11. Platz nach vorne schob. Er schickte daraufin Kati Wilhelm ins Rennen.
Auch das Rottkäppchen hatte seine liebe Mühe im Schießstand und brauchte alle Reservepatronen um nicht in die Strafrunde zu müssen. Durch die drei Strafrunde von Andrea Henkel kam es nach dem 2. Schießen zum einem Positionswechsel der deutschen Teams, als Kati mit einem Nachlader alle Scheiben abräumte und sich an die 5. Position setzte.
Schlussläufer Andi Birnbacher machte dort weiter, wo er in den letzten Rennen aufgehört hat. Mit einem starken fehlerfreien Liegendanschlag und nur zwei Nachladern beim Stehendschießen sicherte er nicht nur den 5. Platz ab sondern profitierte von den Fehlern der Slowenen und lief auf den 4. Platz nach vorne.



Datum: 12.03.2006 - 13:11:24 Verfasst von: Dominik

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