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Bailly erneut nicht zu schlagen Platz zwei und drei gingen wie am Vortag an die Russin Jekaterina Juriewa und Kati Wilhelm aus Zella-Mehlis. Beide konnten die Französin, die mit über einer halben Minute Vorsprung ins Ziel kam, jedoch nie ernsthaft in Gefahr bringen. Nach dem letzten Schießen hatte Wilhelm, die 19 von 20 Scheiben traf, noch vor Juriewa gelegen. In der Schlussrunde wurde sie jedoch von der Russin überlaufen. Gute Vierte wurde mit nur zwei Schießfehlern die als 13. gestartete Magdalena Neuner, die damit erstmals in dieser Saison Tuchfühlung zu den Podestplätzen aufnahm. Martina Glagow als 5. und Andrea Henkel als 10. vervollständigten das gute Mannschaftsergebnis der DSV-Skijägerinnen. "Es war wie auf Glatteis" Nach dem Rennen ärgerte sich Kati Wilhelm über den extrem glatten Schnee. "Eigentlich hätte ich auf der letzten Runde die Führung vor Juriewa behalten müssen. Es war mehr drin. Aber auf so einem Schnee kann ich einfach nicht laufen." Und Magdalena Neuner fügte hinzu: "Es war wie auf Glatteis." 24. wurde die Sprint-Fünfte Sabrina Buchholz (4 Fehler), 26. Simone Denkinger (4) und 34. Kathrin Hitzer (5). Bailly übernahm durch den erneuten Tagessieg auch die Führung im Gesamtweltcup von Martina Glagow. Quelle: sport.ard.de |
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Hochfilzen - Bailly triumphiert - Podest für Wilhelm Sandrine Bailly feierte beim Weltcup in Hochfilzen ihren zweiten Sieg. Die Französin verwies im Verfolgungsrennen die Russin Jekaterina Jurijewa und Kati Wilhelm auf die weiteren Plätze und übernahm damit auch die Führung im Gesamtweltcup von Martina Glagow, die auf dem fünften Platz landete. Vollends zufrieden war Wilhelm, die ihren dritten Platz vom Vortag wiederholte, indes nicht: "Läuferisch ist es noch nicht das, was ich von mir erwarte." Die Gründe für ihre mäßige Laufleistung mochte sie aber nicht allein sich selbst zuschreiben: "Ich kann auf so einem 'Zeug' nicht laufen. Bei solchen Verhältnissen muss ich immer mein ganz altes Material auspacken. Aber insgesamt kann ich trotzdem zufrieden sein - zumal ich nur einen Schießfehler gemacht habe." Siegerin Bailly dagegen überzeugte wie schon am Vortag vor allem am Schießstand - von 20 Schuss setzte sie lediglich ihren letzten daneben. Ihre härteste Konkurrentin Jurijewa dagegen hatte vor allem beim ersten Stehend-Anschlag große Probleme (drei Fehlschüsse) und musste insgesamt vier Strafrunden absolvieren. In der Loipe kompensierte die Russin aber ihre Schießfehler mit der besten Laufzeit. DSV-Läuferinnen mit guter Team-Leistung Für die DSV-Läuferinnen fiel das Fazit am zweiten Tag in Hochfilzen insgesamt positiv aus: Neben Wilhelm rundeten Magdalena Neuner als Vierte, Glagow als Fünfte sowie Andrea Henkel als Zehnte das hervorragende Mannschaftsergebnis ab. Speziell Neuner dürfte das Rennen neues Selbstvertrauen gegeben haben, wenngleich die Verfolgungs-Weltmeisterin im Ziel nicht hundertprozentig glücklich war. "Über den letzten Fehler beim Stehend-Anschlag habe ich mich schon sehr geärgert. Hinzu kam, dass der Untergund wie Glatteis war. Gegen Ende hatte ich sogar Krämpfe in den Schienbeinen", klagte sie. Bundestrainer Uwe Müssiggang jedenfalls war rundum zufrieden mit seinen Schützlingen und konstatierte: "Schön, dass wir weiter vorne mit dabei sind." Quelle: de.eurosport.yahoo.com |